Aktuelle Mitteilung

Investmentklima bessert sich

Nachdem die Stimmung der deutschen Privatinvestoren zum Jahreswechsel relativ frostig war, zeigte sich im Januar eine leichte Aufhellung: Trotz weiterhin turbulenter Aktienmärkte war der Börsen-Optimismus aktuell wieder etwas gefestigter. Mit 24,8 Prozent glaubte nun fast jeder vierte befragte Anleger an eine positive Entwicklung des DAX in den nächsten sechs Monaten.

Dies ist ein Plus von 2,6 Prozentpunkten. Der Anteil der Börsen-Skeptiker sank parallel leicht um 1,3 Punkte und liegt nun bei rund 45 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt das Investmentbarometer von JP Morgan Asset Management.

Investmentklima bleibt auf relativ hohem Niveau 


Auch nach Einführung der Abgeltungssteuer bleibt die Bereitschaft, in den nächsten sechs Monaten weitere Investitionen vorzunehmen verhältnismäßig stabil. Sie liegt trotz eines leichten Minus von 0,4 Punkten mit knapp 36 Prozent deutlich höher, als die Quote von knapp 25 Prozent Börsen-Optimisten vermuten ließe. „Auch wenn sich die Schere zwischen Investmentneigung und Optimismus seit Ende Dezember wieder leicht geschlossen hat: Einen deutlichen Sondereffekt aufgrund der Einführung der Abgeltungssteuer hat es nicht gegeben“, kommentiert Jean Guido Servais, Marketing Direktor bei JP Morgan. Trotz der Stabilität bei den anlagefreudigen Investoren steht mit 57,1 Prozent (-0,4 Punkte) nach wie vor mehr als jeder zweite Privatanleger weiteren Investitionen skeptisch gegenüber.

Im Januar zeigten sich die Favoriten für weitere Investments uneinheitlich: Der Trend zur Sicherheit ist einerseits wieder stärker spürbar, und so legten Tagesgeldkonten deutlich zu. Mit einem Plus von 1,8 Punkten auf 15,6 Prozent liegt dieses konservative Investment nun in der Anlegergunst vorn. Das Sparbuch verlor andererseits 0,7 Punkte und liegt mit 12,2 Prozent noch hinter den Investmentfonds (12,3 Prozent). Diese verzeichneten einen Rückgang um 2,7 Prozentpunkte, behaupten sich aber weiterhin auf dem zweiten Rang. Trotz der nach wie vor volatilen Aktienmärkte sank die Bereitschaft zu Direktinvestments in Aktien lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent.


Quelle: all4finance

Geschrieben von: Ralph Wegner


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